Ein Schulpreis und ein erster Platz

Ein Schulpreis und ein 1. Platz: Wir freuen uns über die erfolgreiche Teilnahme am Jugend-forscht Wettbewerb.

Mit beiden Beinen fest auf dem Boden, den Blick in die Weite des Universums gerichtet- so könnte man die Bandbreite der diesjährigen Themen der Schülergruppe vom Bergstraßen-Gymnasium umschreiben.

Fünf Projekte aus Naturwissenschaften, Technik, Astronomie präsentierten die Schülerinnen und Schüler und dafür erhielt das Bergstraßen-Gymnasium gleich mal den Schulpreis für gute und engagierte Betreuung. Die Betreuerinnen der jungen Forschergruppe, Frau Garcia und Frau Bayer waren darüber sehr erfreut. 

Die jüngsten Schüler, aus der 6. Klasse, Max Danner, Markus Kohout und Marcus Rittler, untersuchten die Wasserspeicherkapazität von Moosen und brachten riesige Moospolster in Klassenzimmern aus, um zu testen, ob man Moose auch als Luftbefeuchter einsetzen könnte. 

Nils Künstler und Karol Winkel (Klasse 6) bauten und programmierten zusammen mit Gianluca Hermans (Klasse 7) ein intelligentes Raumlicht. Hier gibt es keine Diskussionen mehr darüber, wer das Licht hat brennen lassen, denn es geht aus, sobald sich niemand mehr im Raum befindet. Die Idee gefiel der Jury besonders und die Gruppe erhielt dafür einen zweiten Preis.

Faizrou Tchagbele aus der 7. Klasse erforschte die Artenvielfalt der Bienen in Hemsbach. Sie bestimmte eine große Zahl an „bienenfreundlichen“ Blumen, dokumentierte dies und holte sich auch Rat bei Sachverständigen aus Hemsbach. Mit Hilfe eines Kalenders sorgte sie für eine Sensibilisierung der Hemsbächer für dieses Thema.

Jana Schaffert und Lea-Sophie Neumüller (Klasse 10) entwickelten eine Versuchsreihe zum Einfluss verschiedener Böden auf das Wachstum genetisch gleicher Pflanzen. Sie sind auf der Suche nach einem „Wunderboden“, der Pflanzen schneller wachsen und besser gedeihen lässt.   

Um Lina Landwehrs Projekt zu beschreiben, muss man nun den Blick in die Weite richten. Sehr weit, denn die Schülerin aus der K2 beschäftigte sich mit Exoplaneten. Dazu steuerte sie von Hemsbach aus ein Teleskop, welches sich in Südfrankreich befindet, Dank der Zugangsdaten, die sie vom Haus der Astronomie in Heidelberg erhielt. Sie untersuchte den Exoplaneten WASP040 und ermittelte mehrere Eigenschaften wie Temperatur, Radius, Bahngeschwindigkeit sowie die Entfernung zum Mutterstern. 

Das Projekt wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet und das bedeutet, dass Lina zum Landeswettbewerb in Stuttgart eingeladen ist. Wir drücken ihr die Daumen.

Urkunden, Lob und Preise, das Betreuerteam ist sehr zufrieden und zusammen mit der Schulleiterin, Isabelle Ferrari, sind alle sehr stolz auf die jungen Forscher des Bergstraßen-Gymnasiums.